Mein Favorit Februar 2019

Grönland 2019, Eiszeit. Am Rande des grönländischen Festlandeises bekommt man einen Eindruck davon, wie es vor 10 – 20.000 Jahren bei uns ausgesehen haben mag. Die Oberfläche war sehr stark geprägt von den Gesteinsmassen, die das Eis zerkleinert hat. Von riesigen häusergroßen Brocken, bei uns Findlinge genannt, bis zu staubfein zerriebener Gestein Substanz. Bei starkem Sturm, wie wir ihn in diesem Jahr erlebt haben, wird dann diese bis sandkorngroße Masse  verweht und lagert sich in kleinen Unebenheiten oder in schon vorhandener Grasvegetation ab. Dort bilden sich dann erste Ansätze einer Grassteppe, die wichtigste Äsung für die Moschusochsen. Im Bild, im Hintergrund vor der Gletscherzunge des Inlandeises, ist eine gewaltige Seitenmoräne zu sehen. Wie unter „Was ist neu?“ zu sehen ist, hielten sich die Tiere auch auf dieser riesigen Moräne auf.

In der Märzausgabe der Zeitschrift NaturFoto gibt es einen 10seitigen Artikel zu diesem Thema. (Weitere Bilder zu dieser Landschaft unter „Was ist neu?“